Was aber ist nun konkret gemeint, wenn das Empowerment-Konzept es sich zur Aufgabe macht, die Ressourcen der Menschen fördern zu wollen? Aber auch in anderen Anwendungsfeldern – in der psychologischen Beratung, in Organisationsentwicklung und Personalmanagement – lassen sich die Ideen des Empowerment nutzen. Bis heute sind in der Sozialen Arbeit nur wenige Verfahren der Ressourcendiagnostik verfügbar – und dies obwohl ressourcenorientierte Praxiskonzepte insbesondere im systemisch-lösungsorientierten Beratungsansatz schon seit fast zwei Jahrzehnten eine weite Verbreitung gefunden haben. Sie fin­det sich vor allem im Kontext von Projekten und In­itiativen, die in der Tradition der Bürgerrechtsbewegung und der Selbst­hilfe-Bewe­gung stehen. Die Suche nach fördernden und sichernden Teamstrukturen:Eine Team-Kultur wechselseitiger Achtung und Anerkennung; die Akzeptanz unterschiedlicher fachlicher Perspektiven und methodischer Arbeitsformen; kollegiale Fallberatung: der emotional entlastende Austausch in fallbezogenen Situationen der Unsicherheit; die kooperative Fallbearbeitung im multiprofessionellen Team; eine offene Konfliktaustragung und nicht-destruktive Lösungsverfahren; die Erfahrung von Verlässlichkeit und allseitigem Engagement. Personale Ressourcen sind somit „eine Elefantenhaut für die Seele“. Diese Grundhaltung ist vor allem dort gefordert, wo prekäre Lebenslagen eher resignative Einstellungen, Ohnmacht oder die Flucht in den Opferstatus fördern. die Fähigkeit des Subjektes, die Ereignisse und Verläufe des eigenen Le­bens trotz ihrer widersprüchlichen, offenen und unabsehbaren Struktur in einen (Lebenskontinuität vermittelnden) Ordnungsrahmen zu sortie­ren und so in einen übergreifenden biographischen Sinnzusammenhang zu stellen – „Verstehbarkeit“ (comprehensibility); das optimistische Vertrauen, die Veränderungen, Herausforderungen und Umbrüche des Alltags mit den verfügbaren personalen und sozia­len Ressourcen bewältigen zu können – „Handhabbarkeit“ (manageability); und. Die ganz aktuelle erweiterteneue Auflage ist ein Anlass, es doch in ein paar Aspekten zu versuchen. Ganz im Gegen­teil: Die Adressaten sozialer Dienstlei­stun­gen werden - auch in Lebensetappen der Belastung - in der Rolle von kompetenten Ak­teu­ren wahrgenommen, die über das Vermögen verfügen, ihre Lebenssettings in ei­gener Regie zu gestalten und Lebenssouveränität zu gewinnen. Die Komplementarität von Zuständigkeiten und Methoden:Die Abgrenzung spezifischer inhaltlicher Zuständigkeiten („Arbeits-Domänen“) und methodischer Kompetenzen der einzelnen MitarbeiterInnen; die Gelegenheit, individuelle methodische Fähigkeiten, Kompetenzen und Kenntnisse in die alltäglichen Arbeitsprozesse einbringen zu können. Sie alle tragen den Leitgedanken des Empowerments und verfolgen das zentrales Ziel窶ヲ Was not­wendig ist, das ist die Absicherung des ein­zelnen Mitar­beiters in einer institutionell geteilten „Kultur des Empowerment“. Empowerment - auf eine kurze For­mel gebracht - ist das Anstiften zur (Wieder-)An­eignung von Selbstbestimmung über die Umstände des eigenen Le­bens. Mit seiner Akzentuierung von Selbstorganisation und autonomer Lebensführung formuliert es eine program- matische Absage an den Defizit-Blickwinkel, der bis heute das Klientenbild der traditionellen psychosozialen Arbeit einfärbt. In der Litera­tur werden in der Regel vier Ebenen des Empowerments unter­schieden, denen je ei­gene methodische Werk­zeuge korrespondieren: (1) Die Ebene der Einzelhilfe - die Konstruktion lebbarer Lebenszukünfte. Ziel der Arbeit auf dieser Ebene ist es, Verbin­dungen, die sich in der Zeit gelockert haben, enger zu knüpfen, die Risse zwi­schen aus­einan­dergerissenen Netzwerkteilen zu kitten, den Austausch und die zielgenaue Nut­zung von sozialen Unterstüt­zungsleistun­gen zu intensi­vie­ren. In der Literatur lassen sich zwei Lesarten von Empowerment un­terschei­den: (1) Empowerment als Selbstbemächtigung problembetroffener Personen. Dieses Empowerment-Verständnis können wir mit drei Stichworten kennzeichnen: (1) „sharing power“: Die Abkehr von Paternalismus und „fürsorglicher Belagerung“, (2) Der Respekt vor der Autonomie des Betroffenen und Kooperation ‚auf Augenhöhe’, (3) Die Mentoren-Rolle der professionellen Helfer. Die Befriedigung die­ser sozialen Bedürf­nisse aber schafft ein Fundament von Wohlbefinden, das biographi­sche Ver­läufe gegen Verletzungen und psychosoziale Brüche absi­chert. Wir unterscheiden strukturelle, personale und soziale Ressourcen: (1) Strukturelle Ressourcen: Strukturelle Ressourcen sind Potenziale von Lebensqualität, die an die jeweilige soziale Lebenslage des Einzelnen bzw. Der Empowerment 窶� Gedanke hat sich 1890 in der Praxis der Sozialen Arbeit etabliert und wurde zu der Leitlinie des Selbstverständnisses und des Handelns der Sozialen Arbeit. Gefragt ist ein strittiges Sich-Einmischen der Bürger - ihre aktive Einflussnahme auf kommunale Belange, auf soziale Dienstleistungsprogramme und lokale Politikvorhaben. Das Empowerment-Konzept ist darauf ausgerichtet, Menschen zu befähigen, sich (wieder) auf ihre eigenen Stärken zu berufen und Selbstbestimmung und Autonomie (zurück) zu erlangen. Denn: Der Rückgriff auf personale Ressourcen macht es dem Einzelnen möglich, den Her­ausforderungen psychosozialer Belastungen zu begegnen, ohne dauerhafte Sym­ptome der Überforderung (somatische Erkrankung; psychische Beeinträchtigung;  psychosoziale Auffälligkeit u.a.m.) Die Betrof­fenen treten hier ein in die Rolle von ‚aktiven Kon­sumenten‘; sie wer­den auch im admini­strativen Raum zu Experten in eigener Sa­che, die in zwei­erlei Weise Ein­fluss ausüben: zum einen durch die Mitwirkung auf der Ebene der Kon­zeptent­wicklung und der Pla­nung von Dienstleistungen; und zum ande­ren durch die kriti­sche Überprü­fung und Evaluation der Imple­mentation dieser Dienst­lei­stungspro­gramme. Empowerment macht Mut, auf seine eigenen Ressourcen zu vertrauen. Diese Definition betont somit den Aspekt der Selbsthilfe und der aktiven Selbstor­ganisa­tion der Betrof­fenen. Unterstützungsmanagement: Werkzeug der Empowerment-Arbeit auf der Individualebene ist zum zweiten das Unterstützungsmanagement. eine gemeinsame institutionelle „Kultur des Empowerment“ anregen und fördern; die Motivation der MitarbeiterInnen fördern, die ihre spezifischen Fähigkeiten und Stärken in der Empowerment-Arbeit aktivieren und ihre Identifikation mit dem Empowerment-Programm bestärken; das Engagement und die subjektive Arbeitszufriedenheit der MitarbeiterInnen durch die positiv erfahrene Einbindung in eine verlässliche und von allen Mitgliedern geteilte Organisationskultur befördern. Selbstnarration und Biographiearbeit: Dieser dritte Baustein verknüpft die Empowerment-Arbeit mit der aktuellen Diskussion über „narrative Identitätsarbeit“ und „biographisches Erzählen“. In dieser Stra­tegie sozialpoliti­scher Einmischung verbinden sich die Philosophie des Empo­werments und die aktuelle Dis­kussion über „Zivilge­sell­schaft“ und „Kommunita­ris­mus“. In den Mittel­punkt rücken hier die im öffentli­chen Raum sichtba­ren und in handfesten Ver­ände­rungen der Lebens­welt messba­ren Effekte des so­zialen Engage­ments: die Aktio­nen bürgerschaftli­cher Einmi­schung, das öffentli­che Ein­tre­ten der Bürger für eine Teilhabe an Prozes­sen der politischen Willens­bil­dung, ihre soli­dari­sche Gemeinschaft in Selbsthilfe-Gruppen und Bür­ger­bewegungen: In diesen Dimensionen spiegelt sich ein optimistisches, kontext-orientiertes Konzept von Empowerment. Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung von empowerment-förderlichen Organisationsstrukturen („empowering organizations“), d.h. also die Gestaltung von Arbeitsplatzstrukturen, die. S. 240) mit entsprechenden organisatorischen Rahmenbedingun- gen und Handlungsmethoden 窶ヲ der Familie in unterstützende Netzwerke (Verwandtschafts-, Freundschafts-, Bekanntschafts- und Interessennetzwerke). (4) Die Ebene der Gemeinde - das Schaffen eines förderlichen Klimas für Selbstor­ganisation und bürgerschaftliches Engagement. Der Blick richtet sich hier also auf die Seite der Mitarbei­ter psy­chosozialer Dienste, die Pro­zesse der (Wieder-)Aneig­nung von Selbstgestal­tungskräf­ten anregen, för­dern und un­terstützen und Ressour­cen für Empower­ment-Pro­zesse be­reitstellen. Erst auf der verlässlichen Grundlage einer relativen strukturellen Sicherheit sind personales Wachstum und soziale Inklusion möglich. Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Hochschule Düsseldorf HSD SK Münsterstr. In der Literatur finden sich viele Versuche, das was Empowerment (wörtlich übersetzt: Selbstbemächtigung; Selbstbefähigung; Stärkung von Eigenmacht und Autonomie) ausmacht, auf den Begriff zu bringen. In das Zentrum der sozialen Praxis tritt so das Stiften von Zusammenhängen: die Inszenierung, der Aufbau und die Weiterent­wicklung von för­dernden Netzwerkstrukturen.Hier kommen zwei methodi­sche Werkzeuge zum Einsatz: Netzwerkberatung - das Kitten von Beziehungsrissen: Arbeitsan­sätze der Netz­werkberatung zielen auf Beziehungsnetzwerke, die auf gewachsenen famili­ären, verwandtschaftlichen oder freundschaftlichen Bezie­hungen beruhen und die ein relativ hohes Maß an Vertrautheit im­plizieren. das aktive Engage­ment des Ein­zelnen - zivilgesellschaftliche Kompe­tenz: bürgerschaftliches Engagement und die Über­nahme von Verant­wor­tung und Lei­tungsfunktionen in lo­ka­len Netz­werken der Selbstor­ganisation; und das aktive Eintreten für eine De­mokrati­sierung sozialer Le­bensgüter auf der Bühne der lokalen Öffent­lich­keit; die Selbstverpflichtung auf ein öffentliches soziales Gut: die Be­reit­schaft, sich jen­seits der Grenzen von Eigennutz und partikularen Inter­es­sen auf öf­fentliche Anlie­gen und Aufgaben einzulassen, sich einzu­mischen und für ein gemeinsames öffent­liches Gut zu streiten; ein kritisch-analytisches Verständnis der sozialen und politi­schen Webmuster der Lebenswelt: das Wissen um hilfreiche Ressourcen, Al­lian­zen und Strategien der Meinungsmobi­li­sierung und der Interessen­durch­set­zung; das gefestigte Vertrauen in die eigene Gestaltungskompetenz zur Veränderung der lokal-politischen Umwelt: das Ver­trauen in das eigene Vermögen, (gemeinsam mit anderen) relevante Ausschnitte der Le­bens­welt ak­tiv gestalten und Einfluss auf die kom­munal­politischen Pro­zes­sen der Wil­lensbil­dung und Entscheidungsfin­dung nehmen zu können. Netzwerkförderung - das Stiften neuer sozialer Zusammenhänge: Viel­fach steht die so­ziale Arbeit jedoch vor der Situation, dass proble­madäquate natürli­che Unterstüt­zungs­netzwerke - aufgrund einer durchgrei­fenden In­dividualisie­rung der Lebens­welten und der darin eingelagerten Vereinsa­mung von Men­schen - nicht verfügbar sind. Im Mittelpunkt stehen hier die Entdeckung noch ungenutzter Stärken der KlientInnen und die Förderung ihrer Ressourcen der Selbstgestaltung. In vielen (vielleicht sogar den meisten) Fällen ist Empowerment das Produkt einer ‚konzertierten Aktion‘ - das gemein­schaftliche Produkt von Men­schen also, die sich zusammenfinden, ihre Kräfte bündeln und gemeinsam aus ei­ner Si­tuation der Machtlosigkeit, Resignation und Demorali­sierung heraus be­ginnen, ihr Le­ben in die eigene Hand zu nehmen. (2) Prozessbegleitende Reflexion: Die Ressourcendiagnostik kann über die Hilfeplanung hinaus auch als Instrument der Verfahrensevaluation eingesetzt werden. In der Anwendung werden in Deutschland häufig vier Handlungsebenen von Empowerment (etwa nach Norbert Herriger, 窶昿mpowerment in der sozialen Arbeit窶�) unterschieden. Professionelle pädagogische Arbeit versteht sich als dialogisch-reflexive Verständigung zwischen Partnern (eine „kollaborative“ Arbeitsbeziehung „auf Augenhöhe“); Pädagogische Arbeit ist zugleich immer auch „konfrontativer Spiegel“: Konfrontation der Selbstwahrnehmung des Klienten mit kontrastierender Fremdwahrnehmung – dies auf der Basis eines festen Vertrauensfundamentes; Soziale Arbeit erweist ihre Produktivität überall dort, wo sie ihren KlientInnen „Testfelder“ eröffnet für das Entdecken von eigenen Stärken und für die Erprobung von Selbstbestimmung und Eigengestaltung; Stellvertretendes Handeln – insbesondere bei schwerst-mehrfachbehinderten Menschen – bedarf einer verstehenden Diagnostik und einer (Team-)Reflexion von ungerechtfertigten Hilflosigkeitsunterstellungen und Entmündigungsfallen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Soziologie sozialer Probleme; Soziologie der Lebensalter; Empowerment und Theorie der Sozialen Arbeit. Die Begründerin des Empowerment-Konzepts für die Soziale Arbeit, Barbara Bryant Solomon, hat hierfür die macht- und rassismustheoretischen Grundlegungen in ihrem 1976 erschienenen Buch: 窶曖lack Empowerment: Social Empowerment auf der Nachbarschafts- und Gemein­deebene schließ­lich zielt auf die Schaf­fung eines förderlichen lokalen Kli­mas für die Selbstorga­nisation und Partizipa­tion von Menschen. Empowerment - auf eine kurze Formel gebracht - zielt auf die (Wieder-)Herstel­lung von Selbst­bestim­mung über die Um­stände des ei­ge­nen All­tags. (3) Evaluation und Qualitätsdokumentation: Im Rahmen der abschließenden Fallevaluation schließlich dienen Verfahren der Ressourcendiagnostik zur Abschätzung von Ressourcenentwicklungen (quantitative und qualitative Veränderungen). Beirat für die Belange woh­nungsloser Men­schen; Beirat für Fragen der gemeind­lichen psychosozialen Versorgung; Beirat für kommunale Seniorenarbeit; Beirat für Migrationsfragen). ein  Gefühl der Sinnhaftigkeit und des Lebensgelingens, das sich vor allem dort einstellt, wo es dem Subjekt gelingt, Selbstansprüche und Identitätsziele in Lebensprojekte zu übersetzen, die ihm die Erfahrun­g authentischer (Selbst-) Wertschätzung vermitteln – „Sinnhaftigkeit“ (meaningful­ness). Kohä­renz­sinn umfasst nach Antonovsky folgende drei Komponenten: Vor allem dort, wo Menschen in kritische Lebensetappen eintreten, erweist sich das Kohärenz-Gefühl als eine bedeutsame Ressource der Gesunderhaltung und der Identitätsstabilisierung. Einleitung 1 Selbstbestimmung 2 Konzepte der Sozialen Arbeit 2.1 Das Assistenzkonzept 2.2 Das Kundenmodell 2.3 Empowerment 3 Gleichwertiger Umgang und Abhängigkeiten zwischen Sozialpädagogen/innen und den Menschen mit geistiger Behinderung 3.1 Gleichwertiger Umgang 3.2 Abhängigkeiten und mögliche Folgen 4 Selbstbestimmung fördernde Kommunikationsweisen Zusammenfassung Quellenverzeichnis Die Einführung von Verfahren der (Selbst-)Evaluation:Eine fortlaufende (Selbst-)Evaluation der Struktur-, Prozeß- und Produktqualität; der Einsatz von turnusmäßigen NutzerInnen- und MitarbeiterInnen-Befragungen als Instrument einer zielgerichteten  Arbeitsoptimierung; die gemeinsame Festlegung von Messkriterien („benchmarks“), an denen der Erfolg des beruflichen Handelns bemessen wird, und die Dokumentation dieser Erfolge in der institutioneneigenen Berichterstattung. Das Empowerment-Konzept gehört mittlerweile zum Standard der Sozialen Arbeit. (3) Die Ebene der Organisation - das Eröffnen von Räumen der Bürgerbetei­li­gung. Eine partizipative institutionelle Entscheidungsstruktur:Die Enthierarchisierung von institutionellen Entscheidungs- und Kontrollstrukturen; eine Delegation von Entscheidungsbefugnissen und eine ergebnisorientierte Entscheidungsfindung in flachen Hierarchien („partizipatives Management“); die Ersetzung von alten Hierarchien durch selbstgesteuerte Teams; eine klare und für alle transparente Verteilung von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten. Sie finden weiterhin ausführliche Informationen zur Weiterbildung in Sachen Empowerment sowie weiterführende Materialien aus Forschung und Lehre. Unterstützungsmanagement (Case Management; „Fall-Management“) ist ein ganzheitliches unterstützendes Arrangie­ren von Lebensressour­cen. Menschen, die psy­chosoziale Unterstützung in Anspruch neh­men, wer­den hier also nicht mehr als hilfebe­dürftige Män­gelwesen an­ge­sehen, die der pädagogischen Fürsorglichkeit bedürfen. Das Fachlexikon der Sozialen Arbeit schreibt sehr treffend: 窶杙iel von Empowerment ist es, die vorhandenen (wenngleich auch vielfach verschütteten) Fähigkeiten der Klientinnen und Klienten zu autonomer Lebensorganisation zu kräftigen und Ressourcen freizusetzen, mit deren Hilfe sie die eigenen Lebensw窶ヲ Zwei Grundlagentexte (Einführung und Vertiefung) geben einen ersten Einstieg ins Thema. Soziale Arbeit setzt häufig da an, wo ein Mensch sich in einer Lebenssituation befindet, die er selbst nicht mehr eigenverantwortlich lösen kann. In der Literatur finden sich weitere Umschreibungen von Empowerment: Dort, wo Menschen diese Erfahrungen von Selbstwert und aktiver Gestaltungskraft, von Ermutigung und sozialer Anerkennung haben sammeln können, vollziehen sich Mut machende Prozesse einer „Stärkung von Eigenmacht“. Mit dieser Neu-Vermessung des Arbeitskontraktes zwischen Sozialarbeiter und Klient aber ver­ändert sich die berufli­che Identi­tät der Sozialen Arbeit. Gemeinsam ist allen Definitionsangeboten eines: Der Begriff Empowerment steht heute für alle sol­chen Ar­beitsan­sätze in der psychosozialen Praxis, die die Menschen zur Entdec­kung der ei­genen Stär­ken ermu­tigen und ihnen Hil­festel­lungen bei der Aneig­nung von Selbstbe­stim­mung und Le­bens­autonomie vermitteln wollen. Für die neue berufliche Rolle von „Empowerment-ArbeiterInnen“ finden sich in der Literatur unterschiedliche Begrifflichkeiten: Assistent – Unterstützer – Begleiter. Wir möchten hier den Begriff „Mentor“ bzw. Der Rückgriff auf das positive Kapital dieser Erfahrungen macht es Menschen möglich, sich ihrer Um­welt we­niger ausgesetzt zu fühlen und Mut für ein offensives Sich-Einmischen zu sammeln. Setzt man sich professionell mit Empowerment auseinander, muss man sich sowohl mit seinem eigenen Menschenbild, als auch mit dem Bild seiner Klienten auseinandersetzen. Es ist sein Ziel, Men­schen ein kriti­sches Bewusst­sein für die Web­muster der sozial ungleichen Verteilung von Le­bensgü­tern und gesellschaftli­chen Chancen zu vermit­teln und in ihren Köpfen ein analytisches Wissen um die Verän­derbar­keit dieser übermächtig erscheinen­den Strukturmu­ster zu festigen.

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